Altes Wissen – neu interpretiert

Bewusst­sein + Gesund­heit = ICH

Das ist die For­mel für ein lan­ges, erfüll­tes Leben. In der Anti­ke war die­ses Wis­sen schon bekannt:

mens sana in cor­po­re sano
(frei über­setzt: „ein gesun­der Geist wohnt in einem gesun­den Kör­per“
– Juve­nal, röm. Dich­ter um 100 n.Ch.)

Die­ser Spruch ist all­ge­mein bekannt, doch es wird kaum noch danach gehan­delt. In der Zeit der Auf­klä­rung fand der Denk­an­satz „Cogi­to ergo sum“ („Ich den­ke, dar­um bin ich“) von René Des­car­tes (1641) immer mehr Beach­tung. Das hat­te zur Fol­ge, die Ein­heit von Kör­per und Geist nicht mehr im Vor­der­grund stand. Durch die Ent­wick­lung der moder­nen Medi­zin mit der Ent­de­ckung der Bak­te­ri­en rück­te der Kör­per immer mehr auf eine eigen­stän­di­ge Posi­ti­on. Das Ergeb­nis sehen wir heu­te: es gibt immer mehr Spe­zia­lis­ten für ein­zel­ne Kör­per­be­rei­che.

Die­se Ent­wick­lung ver­än­dert sich jetzt wie­der hin zum ganz­heit­li­chen Blick: die Psy­cho­so­ma­tik nimmt zu.

In die­sem Kon­text ist auch die „Bewusst­sein und Gesund­heit“- Metho­de zu sehen. Hier fin­den die ver­schie­dens­ten For­schungs­er­geb­nis­se ihre prak­ti­sche Anwen­dung. Kör­per und Geist wer­den nicht nur trai­niert, son­dern wie­der in Ein­heit gebracht.

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