Über mich

 

Portrait Aranja

Soweit ich zurück­den­ken kann, habe ich mich immer wie­der gefragt, war­um sich die Men­schen so unter­schied­lich ver­hal­ten und dabei nicht wirk­lich glück­lich sind. Der Ver­dacht wuchs in mir, dass es viel­leicht an ihrer Lebens­ein­stel­lung lie­gen könn­te, die durch bestimm­te Regeln und Nor­men lebens­be­stimmt wird.
Die­se Nor­men ver­such­te mir z.B. mei­ne Groß­mutter mit ihrem Lieb­lings­satz: „Man tut das nicht!“ oder „Man macht das so!“ bei­zu­brin­gen. Ich hat­te dann eine Lieb­lings­ant­wort: „Ich bin nicht man!“

Die­ses The­ma hat mich nie wirk­lich los­ge­las­sen. Es wur­de dann wie­der ganz aktu­ell bei der Erzie­hung mei­ner Kin­der. Ich beschäf­tig­te mich jetzt inten­siv mit den mög­li­chen Aus­wir­kun­gen die­ser Ver­hal­tens­re­geln und Nor­men und eben­so damit, wie auch ich aus mei­nen alten, destruk­ti­ven Mus­tern und Glau­bens­sät­zen wie­der her­aus­kom­men konn­te.
Als mei­ne Kin­der grö­ßer waren, habe ich eine Aus­bil­dung zur Tier­heil­prak­ti­ke­rin abge­schlos­sen. Dabei erkann­te ich schnell, dass vie­le Pro­ble­me der Tie­re die Pro­ble­me ihrer Men­schen waren.
Eine gute Aus­bil­dung in klas­si­scher Homöo­pa­thie hat mir dann wei­ter den Blick geöff­net für die Kom­ple­xi­tät des Lebens und der Gesund­heit. Die Homöo­pa­thie ist eine viel­schich­ti­ge Metho­de, doch ich hat­te das Gefühl, dass etwas fehlt.  Also habe ich wei­ter­ge­sucht und mich mit vie­len alter­na­ti­ven Rich­tun­gen inten­siv beschäf­tigt.

Sehr vie­le Jah­re lang war mein Leben von hef­ti­ger wer­den­den Schmer­zen in den Bein­mus­keln und im Rücken beein­träch­tigt. Das Gehen fiel mir immer schwe­rer und die Beweg­lich­keit mei­nes Rückens nahm wei­ter ab. Die gelieb­ten Spa­zier­gän­ge mit mei­nen Hun­den über­nahm mein Mann.
Anfang 2012 wur­de ich auf Zhi­neng Qigong auf­merk­sam. Die ganz­heit­li­che Sicht und Arbeits­wei­se und beson­ders, dass Zhi­neng Qigong als Wis­sen­schaft zu sehen ist (frei von Mani­pu­la­tio­nen ver­schie­dens­ter Art), über­zeug­te mich. Ich begann sofort mit Üben und Ler­nen um mir selbst zu hel­fen, und habe einen Abschluss als zer­ti­fi­zier­te Zhi­neng Qigong Leh­re­rin, um das erwor­be­ne Wis­sen auch an ande­re wei­ter­zu­ge­ben.

Der Mensch ist eine Ein­heit aus Kör­per und Bewusst­sein. Bei­des muss glei­cher­ma­ßen gepflegt wer­den und in eine Rich­tung zie­len. Es ist ein lie­be­vol­les Für­ein­an­der – Mit­ein­an­der auf allen Ebe­nen in Eigen­ver­ant­wor­tung.  Wir bewe­gen uns hier nicht in der Eso­te­rik, son­dern im Wis­sen­schafts­be­reich der Epi­ge­ne­tik.
Der wirk­lich erfolg­ver­spre­chen­de Weg zu einem rund­um schö­nen, aus­ge­füll­ten Leben spie­gelt sich wider in: auf allen Ebe­nen bewusst und gesund zu leben. Das hört sich nicht nur ein­fach an, es ist eigent­lich auch ganz ein­fach. Es für uns im Leben umzu­set­zen ist eine gro­ße Her­aus­for­de­rung. Wir müs­sen auf vie­len Gebie­ten umden­ken und los­las­sen.

Das Ver­än­dern von Gewohn­hei­ten ist eine beson­de­re Her­aus­for­de­rung. Aus eige­ner Erfah­rung kann ich sagen: „Es ist mög­lich. Es erfor­dert Wil­lens­kraft. Es lohnt sich!“

In die­ser Wei­se ist mein All­tag aus­ge­rich­tet. Es hat sich viel ver­än­dert und ist leich­ter gewor­den.

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